Bauwerksmonitoring am Naturzugkühlturm Boxberg aus Hochleistungsbeton mit hohem Säurewiderstand

|   Fachbereich-Bauwerksmonitoring

Projektbeschreibung: In den letzten Jahren hat sich in Deutschland für den Bau von Kühltürmen mit Abgaseinleitung trotz des starken chemischen Angriffes aus dem herablaufenden Kondensat (dabei teilweise pH-Werte bis deutlich unter 3,5) eine unbeschichtete Bauweise aus Hochleistungsbeton mit hohem Säurewiderstand etabliert.

Projektname: Bauwerksmonitoring am Naturzugkühlturm Boxberg aus Hochleistungsbeton mit hohem Säurewiderstand
Projektbeschreibung:

In den letzten Jahren hat sich in Deutschland für den Bau von Kühltürmen mit Abgaseinleitung trotz des starken chemischen Angriffes aus dem herablaufenden Kondensat (dabei teilweise pH-Werte bis deutlich unter 3,5) eine unbeschichtete Bauweise aus Hochleistungsbeton mit hohem Säurewiderstand etabliert. Dabei handelt es sich nach wie vor um eine eine recht junge Bauweise mit relativ geringen Praxiserfahrungen zur Dauerhaftigkeit der Kühlturmschale. Daher werden die Neubauprojekte häufig mit einem Monitoringsystem ausgerüstet, das Erkenntnisse zur Bauwerksdauerhaftigkeit bzw. zum Voranschreiten evtl. Schadensmechanismen liefern soll. Während die ersten Monitoringsysteme auf ein manuelles Auslesen von Messdaten eingebauter Sensoren oder aber auf manuelle Messungen am Bauwerk basieren, wurde für den Naturzugkühlturm in Boxberg durch die LPI ein Monitoringsysteme entwickelt und installiert, das weitestgehend eine Fernabfrage der Messdaten erlauben. Dabei werden die Messdaten in das Leitsystem des Kraftwerks eingespeist und dort verwaltet.

Zeitraum: 2012 - fortlaufend
Land/Region: Deutschland

Fachbereich/e:

  • Bauwerksmonitoring
  • Betontechnik für Energie, Infrastruktur und Bergbau

Projektart/en:

  • Kraftwerksbau / Industriebau